Die Businesswochen – vom 15.10. bis 28.10.2018

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Businesswochen

„Gegensätze verbinden“: warum Ehrlichkeit nicht immer gut, aber Naivität nicht immer schlecht ist

"Das ist doch richtig dumm was wir gerade machen!“ Der Satz hat sich fast schon eingebrannt in meinem Kopf. Nicht dass es von Anfang an mit unserem Start-Up zu tun hatte. Er ging mir so oft in diversen Praktika durch den Kopf. Das war gar keine böse Absicht, aber in den alteingesessenen Unternehmen waren viele Prozesse so eingefahren, dass viele gar nicht mehr über deren Sinn nachdachten. So zählte eine lange Anwesenheit oft mehr als das Ergebnis der Arbeit. Das führte dann dazu, dass Beziehungen wichtiger waren als gute Arbeit. Die sind im Leben auch wichtig, aber mich motivierte das Ergebnis einfach mehr. Deswegen wollte ich für mich eine andere Möglichkeit wählen.

Die Selbstständigkeit ist daher für mich der Weg zur beruflichen Freiheit. Denn hier sind nur Ergebnisse wichtig. Bei guter Arbeit erntet man die Früchte und bei schlechter Arbeit eben die Missernte. Risiken? Die gibt es sicherlich. Doch die eigene Bereitschaft Dinge zu tun, ist eine andere: Lernt man die Geige eher, wenn man selber es will? Oder wenn die Eltern einen gezwungen haben? Solange man sich mit dem identifiziert, was man tut, kann man fast alles schaffen.

Das zum Hintergrund. Der Wille zur Selbstständigkeit war also schon immer da. Doch die Idee „oyá“ kam erst im Frühjahr 2015. Schaut man sich Filme über Gründer an, so sieht man oft, dass wie aus dem nichts ein Geistesblitz eintrifft. So ähnlich war das bei mir auch, nur dass es keine 100 Filmminuten dauerte ?

Ich habe während meines Studiums sehr viel Sport betrieben und mir Smoothies selbst gemixt. Oftmals nach Rezepturen aus dem Internet, die einem großes Muskelwachstum, Six-Pack und ähnliches versprachen. Doch irgendwann hielt ich inne und fragte mich: Warum mache ich mir einen Smoothie? Was brauche ich? Liefern mir diese Früchte das, was ich brauche? Und das war der Geistesblitz: Ich recherchierte und analysierte die Smoothies auf dem Markt. Warum kauft man sich Smoothies? Wegen des natürlichen Gesundheitshintergrunds. Wäre es rein nach dem Geschmack, hätte man sich auch Orangensaft kaufen können. Wäre es nur wegen des Gesundheitsgedankens, hätte man auch künstlich zugesetzte Vitamingetränke konsumieren können. 1998 entstand das erste europäische Smoothie-Unternehmen „innocent“. Seit 2007 gibt es mit True Fruits auch die ersten „deutschen“ Smoothies. Doch bisher gab es keine Smoothies, die den Zweck erfüllen aus dem sie normalerweise gekauft werden. Das bemerkenswerte ist, dass die meisten Konsumenten sich darüber überhaupt keine Gedanken machen. Und das war der Punkt, an dem ich mir dachte: Das ist unsere Gelegenheit, das ist die Nische. Dadurch entstand die Idee Smoothies zu entwickeln, die maßgeschneidert sind für den geschlechtsspezifischen Nährstoffbedarf oder auch einfacher gesagt: Leckere Smoothies kann sich jeder mixen. Doch wir wollten Smoothies entwickeln, deren Zutaten auch wirklich das liefern, was Mann und Frau brauchen. Im Anschluss erzählte ich die Idee direkt meinen langjährigen Freunden. Wir alle waren überzeugt davon und es dauerte 2 ½ Jahre bis wir die ersten fertigen Smoothies in der Hand zu hielten.

Parallel dazu floss ein anderer, persönlicher Gedanke in unser Geschäft ein. Wir saßen oftmals nach harten Arbeitstagen bei einem Bier zusammen und philosophierten über die gesellschaftlichen Probleme wie Radikalisierung, Oberflächlichkeit und den Rückgang kultureller Werte. Worin liegt die Ursache, fragten wir uns. Nach hitzigen Debatten kamen wir zu dem Ergebnis: Es liegt an kulturell bedingten Missverständnissen. So naiv wie wir waren, wollten wir das in unser Unternehmen mit einfließen lassen. Dadurch kamen wir auf die Idee „oyá“: oyá bedeutet in der Sprache der Maidu-Indianer „Medizinmann“. Dieser Tatsache folgend, erzählt jede unserer Flaschen unterschiedliche Legenden bzw. kulturelle Gegebenheiten über die Maidu-Indianer. Zukünftige Produkte sollen dann oyá Maya, oyá Inka, oyá Azteken, Yoruba, Germanen, … heißen, sowie typische Zutaten aus den jeweiligen Regionen enthalten und deren Geschichten erzählen. Somit wollen wir die Welt geschmacklich und kulturell abbilden – bei bleibendem, gesundheitlichen Hintergrund.

Retten wir die Welt damit? Sicherlich nicht. Also warum machen wir es dann? Wir sehen es als unseren Beitrag, ein Kontra gegen die von uns identifizierten Problematiken und deren Ursachen zu geben. Wir hätten auch lustige Sprüche oder etwas anderes, unterhaltendes als Mehrwert bieten können. Doch was bringt es unseren Kunden, außer dass bei uns die Kassen klingeln? Und wer meint, dass solche Kleinigkeiten nichts bewirken, dem empfehle ich die Überlegung vom Dalai Lama: „Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“

Unsere naive Idee ist es, eine Bewegung zu schaffen, in der „Intelligenz“ das neue „Sexy“ ist. Nicht der, der am frühesten zu rauchen anfängt, sollte der „Coolste“ sein sondern der, der am meisten weiß. Wissen und insbesondere das kulturelle, sollte im Vordergrund stehen, denn Dekadenz ist das Ende allen Seins.

Auch wenn die Idee naiv ist: Ist sie erstmal gedacht, so ist sie auch machbar. Das ist das, was uns aufrecht hält und auch weiterhin aufrecht erhalten wird.

Sahin Güzel

Gründer oya

Das oya Gründer Team: v.l.n.r. Andreas Bowsunowski, Sahin Güzel und Kainat Dakmaz

Warum die Welt mit Talenter.io besser wird

Unsere Zukunft wird ganz anders sein als unsere Gegenwart. Künstliche Intelligenz und autonome Roboter erledigen die meisten unserer Aufgaben automatisch. Waren und Produkte werden so günstig sein wie nie zuvor. Überfluss ist für manche Menschen normal. Andere hingegen finden keine Aufgaben, keine Möglichkeiten, durch Beschäftigung Wohlstand zu schaffen.

Viel schneller als alle denken, wird die künstliche Intelligenz alle Aufgaben erledigen. Wir meinen wirklich ALLE(!) Jobs: Ärzte, Lkw-Fahrer, Piloten, Manager, Steuerberater, Anwälte, Behörden-Mitarbeiter, Beamte und sogar Geschäftsführer. Warum? Die KI ist effizienter, schneller und trifft immer die richtigen Entscheidungen. Heute schon sind Diagnosen der KI genauer als Diagnosen von Fachärzten.

Maschinen werden vollständig unsere Arbeiten verrichten. Es könnte das Paradies auf Erden sein und dennoch ist der Schritt zur Hölle auf Erden ein ganz kleiner. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird noch viel größer, Gesellschaften auf der ganzen Welt sind in Gefahr und unbestritten ist: Die KI ersetzt uns in wenigen Jahren, nimmt uns damit das, was "Menschlichkeit" ausmacht:  „Gebraucht zu werden“. Maschinen interessieren sich nicht für Menschen. Menschen interessieren sich für Menschen.

Die Arbeitswelt von morgen ist eine Welt, in der wir etwas tun, weil wir es wollen. Und doch wird es auch die Welt bleiben, in der wir nach Anerkennung und Einkommen suchen, um unsere Wünsche zu erfüllen. Selbstverwirklichung wird leichter möglich sein und dennoch werden wir auch in Zukunft unseren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Talenter.io ist die Plattform dafür.

Das schafft ein einzigartiges Bedürfnis und ein enormes Business. Dieser tiefgreifende gesellschaftliche Wandel ist uns seit langem ein Anliegen und wir haben sehr lange getüftelt, gedacht, erstellt, verworfen, aufgebaut, getestet um zu einer Lösung zu kommen, die bereits innerhalb weniger Wochen über 20.000 Twitter-Follower adhoc begeistert: Unsere Lösung Talenter.io.

Wer ist wir? Das Gründungsteam arbeitet seit 15 Jahren zusammen, exklusiv für Talenter.io seit über einem Jahr.

Roland Schwarz (verantwortlich für Kommunikation, Strategie, Marketing): Er ist seit langem ein Blockchain- und Cryptocurrency-Evangelist, mit umfangreichen Marketing Background, u.a. bei JungvonMatt, sowie Multi-Gründer, sogar in China. https://www.linkedin.com/in/roland-a-schwarz

Roland Schwarz

Alexander Hotz (verantwortlich für Vertrieb, Finanzen, Technik): Er ist Internet-Pionier, entwickelte schon 1994 die ersten internationalen Communities und führte eines seiner Unternehmen an die Börse. Große internationale Unternehmen schätzen seine Kompetenz. Er hat das Potenzial für Blockchain- und Cryptocurrency-Anwendungen sehr früh erkannt. https://www.linkedin.com/in/alexander-hotz

Gründer, Start ups und ihre Geschichten

Ab jetzt werden wir in loser Reihenfolge von den Teilnehmern unseres Businesswochen Awards für Start ups berichten. Was treibt die Gründer an? Warum haben sie ein Unternehmen gegründet? Was wollen sie ändern, damit die Welt eine bessere wird? Die Gründer nehmen Stellung und beschreiben, wie sie diese Zeit erleben. Jeder und jede in seinem eigenen Stil, mit seinen Worten. Das wird spannend. Freut euch drauf und schaut immer wieder rein. Den Anfang macht heute talenter.io.

Macht mit beim Businesswochen Award 2018

Auch dieses Jahr gibt es wieder den Businesswochen Award zu gewinnen. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre haben wir ihn ein wenig modernisiert und einfacher gemacht. Jetzt geht es um einen Award aus drei Kategorien für einen Sieger! Damit wird alles ein wenig straffer und verschiedene Konzepte werden vergleichbar gemacht. Die Kategorien sind Start up, Personalentwicklung und Innovation. Die Ausschreibung findet ihr hier. Die Start ups folgen einfach dem Link auf der Seite, die beiden anderen Kategorien schicken eine kurze Nachricht an Volker Siegle (siegle@siegle-partner.de) und bekommen dann ihre Unterlagen direkt zugeschickt. Die Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall, allein schon durch die Aufmerksamkeit, die ihr unter der Marke Businesswochen generiert. Die Top 9 aus allen Teilnehmern erhalten die Chance vor großem Publikum noch einmal zu pitchen. Dabei ist dann natürlich auch die hochkarätige Jury. Schaut mal, wer dabei ist: Start up, Personalentwicklung und Innovation.

Bewerbt euch am besten sofort, je früher ihr dabei seid, desto länger profitiert ihr von der Aufmerksamkeit. Also. los geht's! :-)

Die Presse berichtet über uns

Das gemeinsame Treffen zwischen dem Gewerbeforum Böblingen und dem Orgateam der Businesswochen findet auch in der lokalen Presse Widerhall. Die SZBZ berichtet vom tollen kreativen Abend im V8 Hotel. Der Artikel macht Lust auf mehr. Ich habe ihn hier angehängt und wünsche viel Spaß beim Lesen. Noch mehr Bilder gibt es hier.

Quelle: SZBZ

Jörg Menno Harms kommt zur Eröffnung der Businesswochen 2018

Manches Mal steht in unserem Team einfach nur die Uhr still und wir sind glücklich, demütig und genießen den Augenblick! :-) Jörg Menno Harms hat sein Kommen für den 15. Oktober 2018 zugesagt und er spricht zur Eröffnung der Businesswochen. Seine Gedanken werden nachdenklich machen und wertvolle Impulse für die Zukunft schenken. Er hat den Vorsitz im Aufsichtsrat des Unternehmens Hewlett Packard GmbH. Von 1993 bis 2000 und nochmals von 2002 bis 2004 war Harms Vorsitzender der Geschäftsführung. Er war einer der Gründer des Branchenverbandes bitkom und hat hochinteressante Mandate mit all seinem Können und seiner Persönlichkeit gelebt.

Jörg Menno Harms

Erfolgreicher gemeinsamer Abend mit dem Gewerbeforum Böblingen

Letzte Woche haben wir uns mit dem Gewerbeforum Böblingen zum Gedankenaustausch getroffen. Den passenden Rahmen bot dazu das neue V8 Hotel auf dem Flugfeld. Eine tolle Location, um kreativ sein zu können. Volker Siegle hat gewohnt engagiert die Idee der Businesswochen vorgestellt und war gespannt auf die Ideen der Mitglieder des Gewerbeforums. Und er wurde nicht enttäuscht, ganz viel spannender Input kam zu Tage. Es bahnt sich eine tolle Verbindung zwischen Kultur und Business an. Wer darüberhinaus noch Ideen hat, kann sich natürlich jederzeit bei uns melden. Entweder über die Kommentarfunktion oder hier.

Brainstorming, Gewerbeforum, Böblingen

 Volker Siegle beim Brainstorming

 

Willkommen im Blog zu den Businesswochen für die Region Böblingen

Wir wollen noch interaktiver werden. In Kürze erscheinen an dieser Stelle aktuelle Infos rund um die Businesswochen 2018. Was ist neu? Was passiert gerade im Hintergrund? Welcher Referent hat zugesagt? Alles das und noch einiges mehr werden wir hier mit Euch und Ihnen teilen. Und das Gute an einem Blog ist ja, dass ihr herzlich eingeladen seid, einen Kommentar zu hinterlassen und uns damit Feedback zu unseren Aktivitäten zu geben. Einfach auf Kommentar klicken, Namen eingeben und es geht los. Das macht Interaktion aus und darauf freuen wir uns schon. Seid gespannt, wir starten in Kürze. Euer Orgateam der Businesswochen 2018.

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